Gibt es hier was zu feiern? Erfolg? Sieht so aus

das ist der Grund – mit Content

Es gibt die Sapir-Whorf-Hypothese (nein, nicht Star Trek!) die (erst etwas, dann weniger umstritten) besagt: Sprache formt Denken. Wenn dem so ist,  kann die Sprache in ihrer Komplexität nicht nur Menschen beeinflussen, sondern auch PROjekte. Ein PROjekt ist nicht ein abstraktes Ding, sondern von Menschen mit Zielen erdacht. Es stecken immer Menschen da drin. Bis zu diesem Punkt bin ich in meiner Kommunikationsanalyse in PROjekten mit Content gekommen. Ich denke, das soll erst mal reichen, denn es soll einfacher gehen. Das haben Sie gemerkt, sonst hätte ich mir hier diesen Aufwand sparen können.

Ich mache mit diesem Ansatz und meiner Sicht auf die Dinge IN Ihren PROjekten mit dem objektiv kritischen Hinterfragen aller hier genannten Ebenen Ihren PROjektplan einfacher. So griffig, dass Sie mit mehr Luft für bessere Entscheidungen in Ihren PROjekten finden. Denken Sie mal an einen PROjekteplan, in dem nur sinnvoller Content steht. Wäre toll – was meine Sie? Eine Ignoranz zu diesem Thema hat so ein wenig was von (grob umgangssprachlich) „Dumm verkackt“ – Das ist doch wirklich kein sinnvoller Ansatz, oder?

besser klug gesch…en als dumm ‚verkackt‘ …

Derb: Schön oder nicht

„besser klug geschissen als dumm verkackt.“ Jetzt falle ich aus den Rahmen, oder? Nö. Fallen ist nicht schlimm – wenn man wieder aufsteht. Und der Rahmen ist subjektiv, ich schrieb darüber. Somit nicht ausfallend, sondern nur auffällig, um aufzufallen. In dieser provokanten Aussage steckt ein ordentlicher Sinn, wenn man diesen finden will. Und an dem Finden wollen hapert es gewaltig. Denn es ist nicht konform

„Leute haben Angst zu sagen, was sie möchten. So bekommen sie auch nicht, was sie möchten.“

(Zitat: Madonna).

Wer nicht weiß (oder sich nicht traut, zu sagen), was er will, wird auch nicht finden, was er will. Phrase?. Voruteile! Heiße Luft. Olle Konvention. Alte Regeln. Und manchmal mit Substanz (die einem nicht gefällt). Ich mag weder Madonna noch belanglose POP-Musik. Aber die und die Phrasen muss es ja auch geben. Interessanterweise ist fast immer ein Korn Weis- und Wahrheit darin enthalten.

schöne Vor(ur-)teile (Konventionen)

Diese kleine Geschichte dazu soll es verdeutlichen:

König (zu seinem Hofstaat): „Genug regiert – der Narr möge mich jetzt belustigen. Schickt nach dem Narr!“ Die Vasallen zogen los, um einen Narr zu holen. Ein kleiner, hässlicher Mann betrat den Saal. Er tanzte (mit graziler Lichtgewindigkeit), er sang (dreistimmig, dreisprachig, gleichzeitig) und vollführte gewagte (staunenswerte) Kunststücke vor dem König und den Anwesenden. Der König, belustigt, fragt seinen Hof-Meister: „Welch ungewöhnliches Spiel – ich bin belustigt – Aber: Warum … hat der hässliche Mann keine Pritsche, keine Schellen?“ Der Diener ist ratlos. „Er … (ähh …) braucht sie nicht?“ entgegnet er fragend. Der König, jetzt erzürnt, zum Narr. „Du, Narr! Wer bist Du und was zeigst Du da? Du bist kein Narr, wie es sich geziemt! Weg mit Dir. Weiche aus meinem Schloss!“. Der Narr wurde ergriffen und hochkant aus Schloss und Stadt geworfen. Und die Moral? Können belustigt – aber Konventionen entscheiden. Der Hofstaat applaudiert – Schwarmdumm? Konventions-blind?

„Der qualitative Verstand sinkt mit der Quantität der Menge.“ Interessant ist diese Mechanik, weil sie fast immer mit bestimmten Rahmenparametern zu beobachten ist. JA, auch in agilen Teams. Ein Destruktor reicht, um eine Teamstruktur zu gefährden. Später dazu mehr.

PROvokante Konventionen

Konzentrieren wir uns auf den Wort-Sinn des Inhaltes in der obigen Geschichte, nicht auf oberflächliche und subjektive Auslegungen. Die logische Konsequenz, sofern Sie das grob- derbe aus dem Eingangssatz mit der ‚alten‘ Konvention einfach mal aus- und die folgenden Elemente klar einblenden, ist:

Klug:
Um „auf Klug zu machen“ setzt es, sage wir, eine quantitative Menge von „klug“ vorraus. Zumindest könnte, oder? Können Sie das Gegenteil beweisen? PROvokant?

Wissen:
Wissen ist nicht klug alleine (also auswendig gelerntes zum repitieren). Klug hat Elemente von Intelligenz.

Intelligent:
Intelligent ist die Fähigkeit zum antizipieren. Aus gelerntem eigene(!) neue Schlüsse zu ziehen / nutzen. Das Ableiten ist emergent.

Dumm:
ist ein nahezu absoluter Zustand. Eine Gemenge für u.a. nicht lernen wollen oder können. Da gehe ich später noch drauf ein.

Interaktion:
Kommunikation hat viele variable Anteile, die mit erkennen und „können“ gesteuert werden.

verkackt:
beinhaltet Elemente wie: daneben, verfehlt, verloren oder oberflächlich. Die Chance gehabt – und nicht genutzt – oder nicht wahrgenommen. Oft genug ist es nur oberflächlich. Und als Krönung: ignoriert. Ignorieren setzt ein bewusstes Wollen vor raus.

klug aufgelöst ermöglicht Erfolg

Das ist jetzt Kritik, auch im agilen Umfeld: Fast alle modernen und agilen Methoden haben ihre Wurzeln in sehr wissenschaftlichen Disziplinen. Es hat für mich Sinn gemacht, in den jeweiligen Fakultäten sehr genau zu recherchieren, um meine Antworten zu bekommen. Dazu schreibe ich später noch mehr …

Mein Bestreben ist, um Erfolg zu haben, das gezielte Regeln brechen (nicht kaputt brechen). Erfolg ist, was funktioniert. IN Ihren Projekten, um diese einfacher machen. Mir ist durchaus bewusst, und das ist auch gut so, dass es immer Menschen gibt, die etwas besser oder anders können (als ich). Ich liefere meinen Beitrag für frisches Denken und eine neue Sicht auf die Dinge und bin somit fähig, zu lernen.

gut beraten ist, sich neues Wissen anzuhören …

Regeln brechen braucht Mut. Nur die Intervention schafft neue Reaktionen. Den mehr vom Falschen macht es wirklich nicht besser, z.B. das Feshalten an Konventionen. Diese bedienen oft nur die Konvention selbst, selten ein neues, erwünschtes Ergebnis. Wie der Narr in der obigen Geschichte und die Kenntnis über Konventionen. Ohne Regelwissen ist Regeln brechen Unsinn. Somit könnte „Dumm verkackt“ eine ganz andere Richtung bekommen, wenn ich in der Tätigkeit als Agilist Dinge so anfasse, wie ich es mache, oder? Die PROvokation ist für mich nur ein Mittel zum Zweck, um bessere Ergebnisse zu erzielen.


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