Entscheidung und Irrtümer sind immer (- dabei) … richtige Neugier verbessert Entscheidungen Entscheidungen (verfehlt) treffen?

Richtige Fragen stellen

Was bewirken Fragen? Erst mal Antworten, mehr nicht. Aber die Antworten, nacheinander richtig betrachtet, in der richtigen Gewichtung, schaffen in der Kommunikation eine differente Sichtweise. Vorsicht! Es kann sein, dass dieses Antworten nicht (jedem) gefallen. Mir geht es nicht darum, Sie als Leser zu provozieren, sondern mit nüchternen Fragen (im besten Fall) einen kommunikativen, ersten Prozess in Ihrer Einstellung oder Haltung zu starten. Es ist ein Set, ein Subset, welche Fragen mich auf meinem Weg bis hier hin umgetrieben haben. Ja, es gibt noch mehr (dieser Artikel wird dann sporadisch erweitert …)

Zu oft habe ich in letzter Zeit beobachtet, dass erst konsequente, konkrete Fragen, also das Hinter- Fragen und die daraus gewonnenen Antworten, siehe hier, dieses ermöglichen. Mit Konjunktiven und ‚wir haben uns alle lieb …‘ kommen Sie oft nicht weiter. Hier ein Auszug (t.b.c.), Die Quellen (re. bzw. unten) sind ‚ontop‘ hilfreich:

alte und bekannte Tools

PPT (1): Muss ich das, was ich sagen will, mit Powerpoint oder einem anderen Slide-Tool aufschreiben (und dann auch noch in einem Meeting vorlesen)? Ist das nicht betreutes Lesen, autistisches PPT-Karaoke mit aktivem Unterbinden der Aufmerksamkeit? Allein der Einsatz von Slide-Tools kostet jedes Jahr mehrere Mio € – nur durch das erstellen. Habe Ihre (Führungs-) Kräfte und Spezialisten nichts sinnvolleres zu tun? Fragen Sie diese mal ganz direkt … (Artikel Capital)

Meeting: Muss ein oder das anstehende Meeting überhaupt abgehalten werden? Wenn ja, auch in der vorgesehen Länge? Parkinsons Law: „Jede Arbeit verbraucht die Zeit, die dafür vorgesehen ist.“ Gerne diskutiert: Muss es eine Sitzung sein oder reicht auch ein agiles Zusammentreffen im Stehen? (Artikel Karrierebibel). Sie werden überrascht sein: Diese sind bis zu 20% kürzer.

PPT (2): Wenn ich, das was ich sagen will, schon derart aufschreibe, dann kann ich mir das Meeting sparen. 1 x betreutes Lesen x Anzahl Teilnehmer kostet? Ein Versand per mail ist dann schneller, effektiver und reicht, oder?
Kontrolle: Ist es im Sinne des (End-) Kunden richtig und wichtig, immer mehr interne Kontrollinstrumente zu etablieren? Und dabei Gefahr zu laufen, in diesem weiteren Kontrollinstrument weitere Lücken (oder gar Auswege, neudeutsch „workaround“ = anpassen) zu akzeptieren, deren Beseitigung noch mehr Geld und Ressourcen verbrauchen?

Reduktion: Was passiert, wenn ich etwas bewusst weglasse? Einem unspezifischem Planungswahnsinn einfach auszuweichen und zu akzeptieren, dass Planung (eine oft nach innen gerichtete Aktion) niemals sicher sein kann?

Fehler, Kultur: Wenn wir alle aus Fehlern lernen sollen, warum ist dann die größte Angst, diese zu machen? Weil es nicht konform ist? Die Erwartung ist absurd. Lernen ist immer eine Reflektion auf voraus gegangenen Fehlern (besser Abweichungen).

Rahmen, Werte: Was soll der zelebrierte Wohlfühl-Klimbim in Unternehmen wirklich bezwecken? Rahmenbedingungen schaffen Rahmen, Inhalte, die mündige, arbeitende Menschen (er-) schaffen – diese sind wertvoll, also voll mit Wert. Davon partiziperen Menschen und Unternehmen. Arbeiten Sie besser oder schneller mit Kaffee? Solange einerseits Agile propagiert wird, andererseits aber nach Zeiterfassung abgerechnet wird, kommen meine besten Ideen – außerhalb. Vermutlich genau deshalb.


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