Kommunikation muss nicht Münze werfen sein

Die Logik da drin bzw. dahiner

Sex (nein): 6 hat einen Sinn

Folgendes kann jetzt etwas verwirren. Ich löse das auf – wenn Sie mir folgen. Schaden wird es nicht. Ein probates Modell, wie Kommunikation wirklich funktioniert, habe ich nicht gefunden. Bis auf andere Modelle, wo aber meiner Meinung nach immer etwas gefehlt hat. Deshalb stelle ich mein Modell hier vor. Es ist ein Versuch, die Komplexität der Kommunikation mal ganz einfach und subjektiv aus meiner Erfahrung darzustellen. Die Annahme ist: Jede Kommunikation, ich benutze lieber Interaktion, hat insgesamt gesehen 6 Fläcken, wie ein Würfel. Andere Modelle haben weniger oder andere Aspekte, die auch wichtig sind und auf die ich persönlich achte. Trotzdem hat etwas gefehlt. Also: Meine Idee: 6 Flächen = 6 Ebenen (der Ordnung) die sich beeinflussen:

  • Objekte, die mit Kommunikation gesteuert wird. Das ist Wer zu Wem und Wann agiert. Die Ebene Objekte ist absolut und je nach Wahl der Mittel der Interaktion frei von Interpretation.
  • Ziele, die mit der Interaktion verfolgt werden. Das sind Elemente wie Wie (Art), Was, Wozu, Warum). Ein Ziel beeinhaltet den Zweck der Aktion. Interaktion ohne Zweck ist sinnfrei.
  • Utilisation (im Sinn von Tauglichkeit). Das ist die Haltung, jede Eigenart des Empfängers der Interaktion in seiner Arbeitssituation mit Wertschätzung zu begegnen und das Einzigartige daran für sich im Gesamt-Kontext zu nutzen. Oft werden Anlass / Situation durch Vorgaben missbraucht, seine eigenen Werte und Vorstellungen anderen überzuhelfen. Persönlichene Motive (dazu schreibe ich später noch mehr) steuern, wie sich dieser wohlfällig verhalten und somit im Sinne des Senders tun sollte. Hier kann Manipulation vermutet werden, oder?
  • Referenz, die per Definition nicht eindeutig ist. Gemeint sind: interne, externe, persönliche, sachliche oder emotionale Referenzen. Das kann allgemein alles das sein, WORAUF sich etwas bezieht. Hier ist der Kontext der Interaktion zu finden. Und das meine ich mit Kontext: Ändert sich die Referenz, ändert sich auch der Kontext (nach aussen, nach innen, offiziell oder inoffiziell, insgesamt, partiell bis übergeordnet, später dazu mehr). Das erzeugt u.a. je nach Wertschätzung neue Interpretationen und subjektive Wahrheiten. Damit wird es kompliziert: Bei jedem Einzelnen.
  • die Ebene Wahrheit. Eine subjektive Größe. Das sollte binär sein – ist es aber per NLP-Definition nicht. In der heutigen Welt ist annähernd wahr wahr genug und fast falsch falsch genug, um dieses voreilig als absolut zu betrachten und zu werten. Ein Abwägen nach Wahrscheinlichkeiten und eine Bewertung im Kontext findet immer seltener statt. Das hat (zum Teil) verheerenden Auswirkungen. Interpretation ist immer subjektiv. Wieviel Wahr reicht und ab wann ist wieviel Falsch wirklich falsch?
  • die Ebene Kognition. Das sind die mentalen Prozesse, Strukturen und Verhalten eines Individuums, hier also der beteiligten Kommunikatioren, und umfasst Gedanken, Meinungen, Einstellungen, Prägungen, Wünsche und Absichten (aha, also das Motiv der Kommunikation). Kognitionen (Wahrnehmungen) können als ein Programmablauf in der EDV verstanden werden: Der große Unterschied: in der Kognition wird antizipiert, Neues gelernt und Wissen verarbeitet und neu verknüpft, z. B. in Bezug auf Denken und Problemlösung.

Daraus frage ich einfach mal PROvokant: Können Sie fehlerfrei kommunizieren?

Absicht hat (nicht immer) Durchsicht

Fazit: Subjektiv logische Werte

OOPS, … noch da? Wie Sie sehen, ist das eine (fast) komplette Menge aller mir bekannten, subjektiv logischen Werte. Werte? Ein Wert ist doch immer absolut. Wenn ich diesen transportiere, müsste er doch absolut bleiben. Bleibt er nicht. Ein Wert ist beweglich. Die Aussage: Mein Wert (was für mich wertvoll ist)  ≠ Ihr Wert (Sie werten anders).  bekommt eine Logik. Logisch?

Kopitzke Pro Bild Chaos-Cube ©2015, 1200 x 1200 px
Die 6 Ebenen im Kommunikations- „Chaos Cube“

Sehen Sie sich nochmal die 6 Ebenen an: Wieviele sind davon logisch, also rational? Und welche sind emotional, also können dem Chaos anheim fallen und absurd werden? Auch hier gilt: Meine Logik ist nicht Ihre Logik. Logik wird auf Werte, Erfahrungen, Wissen und einer Prise aktuellen Gefühlen aufgebaut. Somit ist diese Logik derzeit nur in einem Fall logisch:

Logische Lösung

Wenn alle darunterliegenden Parameter identisch sind, kann wahrscheinlich ein recht genau vorhersehbares Ergebnis reproduziert werden (aha, Wahr und scheinen). Heisst also: 1 ≈ 1 (nur circa), und das ist (zwingend) logisch. Und jetzt sehe ich das erneut mal ganz pragmatisch und näherungsweise logisch und stelle für mich und für eine bessere Kommunikation hier in den Raum (Das können Sie für sich nutzen.)

  1. Es gibt absolute (objektive) und relative (subjektive) Kriterien.
  2. Die Kriterien interagieren miteinander und beeinflussen sich gegenseitig.
  3. Somit kann kein einzelnes Kriterium kann für sich allein stehen.
  4. Das verändern eines Kriteruims verändert mindestens indirekt das Ergebnis (eher direkt).
  5. Je mehr subjektive Werte wirken, desto größer ist in Folge die Irrationalität.
  6. ‚Wahr‘ oder ‚Falsch‘ ist unlogisch. Es bleibt übrig: Eine halbwegs sichere(?) PROgrose.

Prognose und Stabilitäten

Sichere Prognose? Nichts ist sicher. Alles ist nur eine Annäherung. Mehr oder weniger. Und ohne bekannte Forrscher / Theoretriker oder Philosophen auf diesen Gebieten ausser Acht zu lassen: In meiner Welt habe ich das so kennen gelernt. Und? Muß das SO sein? Nein. Es geht auch einfacher. Das WIE habe ich herausgefunden. Jetzt liegt es an Ihnen, das für sich zu nutzen. In Ihren agilen PROjekten.

Denn: Grundlage jeder Prognose ist eine allg. Stabilitätshypothese, die besagt, dass gewisse Grundstrukturen in der Vergangenheit und Zukunft unverändert wirken. Dafür sorge ich in Ihren PROjekten. Zu Stabilität(en) schreibe ich noch später und Münze werfen gehört der Vergangenheit an.

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