Change im Kopf, big picture für agile Methoden mit Scrum, Kanban, NLP und preussische Tugenden; ©2016 Kopitzke.PRO

Kanban

Kopitzke Pro Bild Kanban Tafel ©2016, 1205 x 805 px
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„Kan Ban“ (wörtlich) bedeutet “Karte”, “Beleg”, “Schild” und ist eine agiler Methodenansatz für evolutionäres Change Management. Erfunden 1947 von Taiichi Ohno bei Toyota wurde eine erhebliche Steigerung der Produktivität und Effizienz (Wettbewerbsvorteile) angestrebt. Dabei werden bestehende Prozesse in kleinen Schritten (evolutionär) verbessert. Indem ein großer Change in viele kleine Änderungen heruntergebrochen wird, reduziert sich das Risiko für jede einzelne Maßnahme. Kanban hat bei Toyota die Produktion wesentlich flexibler und effizienter gesteuert. Der eher sanfte Stil von Kanban führt zu gesteigerter Produktivität, deutlich geringeren Lagerbeständen und in der Regel zu weniger Widerständen bei allen Beteiligten. Kanban ist ein übergreifender Ansatz, der methodisch auf jeden bestehenden Prozess aufgesetzt werden kann – egal ob agil oder nicht. Prinzipien / Techniken aus Scrum ergänzen sich mit Kanban (z.B. Daily Scrums) und der Leiter kann seine Rolle nutzen, um Kanban einzuführen.

Waterfall

Kopitzke Pro Bild Wasserfall Tafel ©2016, 1205 x 805 px
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„Waterfall“ als Methode, um Software zu entwickeln, ist tot. Scrum ist agil und lebt. Sagen viele und: Totgesagte leben länger. Sofern das Modell richtig verwendet wird, ist eine ähnliche Effizienz wie Agil möglich. Bei Apps mit kritischen Systemeigenschaften hat es Vorzüge. Formuliert in den 70igern ist der Ansatz sequentiell, hoch planerisch und in Plan und Arbeit hypothetisch. Das kann sich in Annahmen und Wunschdenken verlieren. Die Dokumentation entsteht vorher, um Fehler früh zu erkennen und zu regeln. Der Code entsteht anhand der Plan-Architektur. Tests erfolgen oft erst gebündelt und hinterher. Weitreichende / nachträglicheModifikationen sind dann kaum mehr möglich. Das ist die Stelle, wo Entwicklungen im Framework Waterfall gerne scheitern. Trash. Wenn Performance, Sicherheit oder Zuverlässigkeit hohen oder sehr restriktiven Standards begegnen, gibt es wenig Alternativen. Oft sind formalisierte Dokus erforderlich, um Standards verlässlich zu genügen. In manchen Projekten funktioniert ein agiler Ansatz nicht. Waterfall lebt – und wie gut: siehe BER.

6σ (six sigma)

kopitzke-pro-bild-6-sigma-tafel-2016-1205-x-805-px
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 (Six Sigma)“ ist weder innovativ / revolutionär. Der Ansatz ist analytisch und statistisch. Carl F. Gauss, siehe ältere 10 DM-Scheine, lieferte die ersten Tools auf mathematischer Basis. Die zielorientierte Umsetzung der Werkzeuge hat basierend auf dem Initiator (1979 Art Sundry, Manager bei Motorola) mit den Weiterentwicklungen bei Kodak, IBM und ABB, Mr. Jack Welch bei General Electric, 6σ zum Durchbruch verholfen. These ist, daß jeder Geschäftsprozess als eine mathematische Funktion beschrieben werden kann. 5 Phasen einer Verbesserung (kurz DMAIC-Cycle) wurden entwickelt. Die zielorientierte Anwendung der Tools wuchs mit einer einzigartigen Kombinatorik bei der Verknüpfung zu einer komplexen Methode, eingebettet in dem klassischen Regelkreis (PDCA), heran. Stringente Disziplin (Dazu schreibe ich später mehr) verspricht einen Change, mehr mit Command & Control, wenn(!) die agierenden Menschen mitziehen. Agile und LEAN sind später eingeflossen.


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