Der agile Knoten - alle aufgelöst? Mit Kommunikation von Kopitzke® gelöst

Warum überhaupt agile Kommunikation?

Was völlig Grundlegendes? Die Art und Weise, wie die Firma aufgestellt ist, die Zusammenarbeit, die Kommunikation, die Transparenz (nach innen und aussen), die Kundenansprache, die neue Art, wie wir den Kunden im Mittelpunkt des künftigen Agierens stellen (Soll der Kunde sogar in die Angebotsphase integriert werden?) und wie wir unsere Lösungen und Dienstleistung bauen und anbieten. Alles sehr grundlegend? Es ist mehr: Es ist (eher) evolutionär – und eigentlich läuft es ja auch ‚ganz gut‘.

Eingeschwungene Abläufe, Prozesse und ein ordentlich Mass „das haben wir schon immer so gemacht„. Auch erfolgreich, also warum etwas ändern – schon gar nicht etwas grundlegendes? Wenn da nicht die anderen Marktbegleiter oder aufgeklärte, neue oder junge Mitarbeiter wären …

Revolution?

Hier geht es um nichts Geringeres als die 4. Industrielle Revolution. Was hat ‚Agile‘ damit zu tun? Ja, es hat damit zu tun. Die Digitalisierung als solches ist es nicht, zumindest nicht die Revolution. Die Digitalisierung ist schon (mehr als) ein paar Jahre alt. Es geht darum, was wir damit machen, wie wir es integrieren und zusammenführen und wie intensiv(er) wir damit arbeiten. Mal ganz ehrlich: Würden Sie noch ohne können? Die fortschreitende Digitalisierung bedeutet die konzentrierte Anwendung aller technologischen Möglichkeiten zum Vorteil (… sollte zumindest) der Menschen, und diese entwickeln sich rasant weiter.

Mensch?

Der Mensch mittendrin wird dabei weniger berücksichtigt. Der muss allein (oder in seinem Team) entscheiden, wie er mit den Entwicklungen umgeht und darin agiert. Damit sind wir schon nah dran am Thema – agile. Agile ist der Zündstoff, wie einiges abgeschafft oder zumindest neu hinterfragt wird, vor allem wie einiges verbessert werden soll um gute Qualität zu liefern und vor allem Software oder Produkte so zu entwickeln, so das am Ende der Kunde damit glücklich ist und dabei die Entwickler oder Erbauer nicht frustriert die Lust an ihrer Arbeit verlieren.

Evolution?

Man begann sich Gedanken zu machen und hat sich in eine Richtung begeben, die sich grundlegend von allem bisherigen entfernt. Schnell, ohne lange Planung mit dauernder Überprüfung, regelmäßiger Abstimmung mit dem Kunden und immer wieder testen, anwenden, prüfen, bearbeiten, nochmal testen, nochmal anwenden, schauen wo warum was nicht geht oder hätte besser gehen können – Agile eben.

Sich Agile leisten?

Das war ja noch nicht genug – agile Methoden passen auch auch ausserhalb der reinen Softwareentwicklung. Andere Teams interessieren sich, besser, schneller, produktiver und erfolgreicher zu werden. Also wurde es im Vertrieb, im Marketing, der Redaktion, in der Produktentwicklung und zuletzt sogar im Management eingeführt. Zahlreiche Studien belegen, dass agiles Denken und Handeln zum Erfolg führt. Kaum eine große Firma hat zumindest in wesentlichen Bereichen agile Methoden im Einsatz. (Die unrühmliche Ausnahme sind sog. Scrum (but-) Fall-Modelle, ein Kunstwort, wo ich später noch drauf eingehe.)

Wer kann sich deratig revolutionäre Umstellungen leisten? Falsche Frage mit falschem Blickwinkel: Wer kann es sich leisten, nicht agil zu werden? Ein Blick über den Tellerrand zeigt die nüchterne Realität, die nicht verhandelbar ist: Andere tun es und positionieren sich besser … Wie waren noch gleich die Vergleichzahlen der Konkurrenz?

Agile verzichten?

Also: warum sollte man auf agile Methoden verzichten? Bitte mal scharf nachdenken (und Argumente wie: Das haben wir schon immer so gemacht, dann bin ich nicht mehr Chef … u.ä. schnell wieder wegen Unsinn ausblenden). Kommen Sie drauf? Pragmatisch gedacht: Kosten werden langfristig gesenkt, man spart viel Blindleistung und die Mitarbeiter werden wieder wertvoll(er) und somit zufriedener.

Es gibt mittlerweile sogar Versicherungen, Banken und Automobilhersteller, die sich nicht nur der Digitalisierung verschrieben haben, sondern gleich eine vollständige agile Transformation hinlegen. Andere haben in einzelnen Bereichen agile Methoden eingeführt oder setzen gezielt auf agile Teams. Sie haben erkannt, dass man genau weiss, wie viel Agile eingesetzt wird. Ebenso, dass genau überlegt wurde, wo und in welchem Maße es Sinn macht.

Die Realität: Koste(t)(n), …LOS!

Ja, diese Unterstützung verursacht Kosten. Nur keine Veränderung (nach innen) ist erstmal kostenlos – und was ist aussen, was nicht beeinflusst werden kann? Diese Kosten, ein gern gemachter Trugschluß, werden als absolut betrachtet. Es kommen Weiterbildungen der Menschen, ein Coach oder Trainer und manchmal sogar neue Mitarbeiter, die schon Erfahrungen mitbringen. Ketzerische Frage: Sie investieren in eine neue Maschine, … ist die Parallele nicht offensichtlich oder können die Mitarbeiter diese gleich perfekt bedienen? Das sind alles geringe Kosten – für den Moment.

Bedenken Sie den Aufwand, sich gegen die Konkurrenz zu behaupten, die mit agilen Methoden bereits arbeitet und weitaus erfolgreicher ist. (Die Veränderung von aussen) „Agile“ ist mehr als agil. Agile ist eine geistige Bewegung. Der Impuls ist los getreten und breitet sich unaufhaltsam und dominoartig aus. Agile erfordert ein radikales Neu- und Umdenken (oben, mitte, unten), keine neuen Tools (unten). Ein Wandel, aber ein Wandel, der sich bereits vollzieht. In den Köpfen der Angestellten und in den Köpfen der Kunden.

Was ist denn nun wirklich agile?

Agile ist eine moderne, schlanke Form der Team Organisation, um geeignete Projekte umzusetzen und Produkte schnell und effektiv zu entwickeln.

Bei der Einführung agiler Methoden kommt das zum Einsatz, das erst(!) dem Kunden dient und dann erst der Firma.

Oft sind die kleineren Firmen (ja, es gibt auch im KMU noch das Patriarchat und Verfechter des Taylorismus), die eigentlich agiler sein könnten. Es ist eine gewisse Unflexibilität (bis Ignoranz) zu erkennen. Diese sind vom Wandel nicht beeindruckt, sträuben sich länger als größere Organisationen, denen der agile Wandel schwerer fallen müsste und beziehen eine konservative Stellung in Ihrer Trutzburg – „auch dieser Schnickschnack wird an uns vorüber ziehen.“ Dann zieht nicht der „Schnickschnack“, sonder die Konkurrenz vorbei.

Schöne Grüße von gelebten Cargo-Kulten. Startups habe es da vermutet leichter. Die haben noch keine starren Strukturen und können gleich agile starten. Wirklich? Keine Strukturen sind keine gute Basis für Agile, denn es funktioniert nicht ohne Struktur und auch nicht ohne ausreichend Substanz. Substanz ist die Erkenntnis und die Lernmenge aus vorherigen Erfahrungen. Ja, auch die, die andere bereits gemacht haben. Diese Erfahrungen ermöglichen erst, es in der Zukunft besser zu machen. Wie zitiere ich Gaston Bachelard: „Es gibt keine Wahrheit ohne korrigierte Irrtümer.“ Versuchen Sie mal, das Gegenteil zu beweisen. Ich freue mich auf den Dialog.


©2019 Kopitzke ® Pro | Impressum | Datenschutzerklärung

Log in with your credentials

Forgot your details?

Send this to a friend