it's OK to say NO, - a Priori (un-) mögliches mit Konsequenz und der Spalt zwischen Mi-NO-rität, Majorität und Priorität

Schlussbemerkung

Die hier kurz angerissenen Methoden sind nicht als das wunderwirkende Allheilmittel zu sehen, sondern als Anregung auf dem Weg durch die Sümpfe der Priorisierung mit dem Ziel, immer einen notwendigen Grat an festen Boden unter den Füssen zu haben.

Meine Erfahrung, gerade in und auf den Irrwegen der Kommunikation, haben gezeigt, dass das bewusste Rationalisieren auf möglichst emotionsfreie Fakten eine Herausforderung ist, die gemeistert werden kann, sofern SANO, also das konsequente Aussortieren von Dingen, die jetzt NICHT anstehen, angewendet wird. Wer die obigen Methoden einmal ausprobiert, wird schnell seine Lieblingsmethoden finden. Wichtig ist es daher, Zeit für das Kennenlernen der Methoden und den Priorisierungsprozess ganz generell einzuplanen.

… alles mindestens mittelfristig

Ich persönlich mache gerne alle 3 Monate eine größere Priorisierungsrunde und nehme dann nur noch kleine Feinjustagen vor. Mittlerweile wissenschaftlich bewiesen ist der Effekt, dass man im ständigen Modus des Abwägens und Erklärens beachtliche mentale Ressourcen verschwendet, die für die eigentliche Arbeit echt nützlicher sind. Auch Priorisieren ist eigentliche Arbeit, eine, die nicht mal so nebenbei „abgeraucht“ wird. Ich richte den Plan für die nächste Zeit (z.B. 3 Monate) jeweils an einem oder mehreren, nicht zu vielen, echten Outcomes für den Nutzer aus. Die zugehörigen Funktionen priorisiere ich dann darum hinzu. Die Frage: Was wird sich in 3 Monaten für den Nutzer merklich verändern? ist sinnig. Daraus kann man vielleicht sogar schon mal die Pressemitteilung oder Ankündigungen schreiben. Das Ziel verliert man dann (recht sicher) nicht mehr aus den Augen. (Stand 01.2018)


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