it's OK to say NO, - a Priori (un-) mögliches mit Konsequenz und der Spalt zwischen Mi-NO-rität, Majorität und Priorität

8 (+1) Leitfrage(n)

für die erste Priorisierung

Wer als Unternehmer, PM oder PO heute, in den volantilen Zeiten, seine ‚Items‘ (Vorhaben) nach (allein) nach monetären Gesichtspunkten priorisiert, hat die (agilen) Zeichen der Zeit entweder ignoriert oder bewusst verdrängt. Beides Defekte, die kaum zu entschuldigen sind – aber immer noch da sind und vorkommen. Erfahrungen, weiche Aspekte wie Lieferantentreue und Marktwirkung, Dynamik im Absatz, genauso wie (gerne unterschätzt) Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt, eigene und Arbeitgeber-Reputation sind für sie ebenso wichtig. Valide Vorhaben können durch ungewollter Sprünge notwendiger Ressourcen (also von weg) zu Planungshalluzinationen mutieren.

Entscheider sollten sich folgende Fragen stellen und dabei hochgradig objektiv (was ja bekanntlich nur mit statistisch überprüftem Material funktioniert), vorgehen (und pers. Befindlichkeiten, Stati / Ränge ausser acht lassen). Gerne unterlassen wird eine moderne Erkenntnis, das Auslastungsproblem, basierend aus einfachen Regeln mit Statistik + Mathematik, die Prof. Dr. Gunter Dueck treffend beschreibt, notwendige Puffer zu berücksichtigen. Wenn Sie gerüstet sind, macht erste Risiko- und Chance Betrachtung vorab schon Sinn.

(c) informatik.de

… bitte (tonal) gewichten = 16 Antworten

  • Welches ‚Item‘ (Vorhaben) unterstützt insgesamt die Geschäftsstrategie maßgeblich?
  • Welche (erst konkreten, dann strategischen) Maßnahmen haben die größten Erfolgsaussichten?
  • Welche ‚Items‘ (Vorhaben) haben neben den messbaren Nutzerkriterien das größte Potenzial bei schlecht messbaren Nutzenargumenten (Vorsicht: Argumente sind oft subjektiv)?
  • Welches sind die kritischen Erfolgsfaktoren der Projekt- oder Maßnahmebewertung zu diesen ‚Items‘ (Vorhaben)?
  • Wie kommt man zu einer neutralen, nutzenorientierten Priorisierung? (Dazu liefere ich einige probate Ansätze, die sich prima kombinieren lassen, s.u.)
  • Wie kann man ganz unterschiedliche Ideen nach einem einheitlichen Muster vergleichen?
  • Wie lassen sich Pro und Contra von Maßnahmen zu ‚Items‘ (Vorhaben) übersichtlich, einfach und ohne Schnick-Schnack, der wieder unnötige Ressourcen bindet, darstellen?
  • Ein schwieriger Block: Wie lauten die wirklich relevanten Fragen für die Auswahl von ‚Items‘ (Vorhaben)? Tipp: Wer mit „Warum“ anfängt, ist schon ganz gut… , und auch hier gilt Conway’s Gesetz.
  • Und nicht zu unterschätzen: eine Risiko- und/oder erste Chance Betrachtung zu jedem einzelnen ‚Item‘ (Vorhaben) wird die erste Priorisierungsrunde abschliessen – weitere folgen dann.

Laut Prof. Dr. Rudolf Dögl (s.1) und Michael Jost (Scopar GmbH) sollten sich zu Beginn jeden Projektes alle Entscheider zu einem kurzen, vorbereitetem Workshop treffen. Nach Diskussion und Entscheidung können die Ergebnisse im größeren Kreis, nachdem alles Überflüssige beseitigt wurde, präsentiert werden. Es soll ja nicht in Business-Theater ausarten, oder? Dieses „Karaoke“ ist im Übrigen die 4. Art der Verschwendung. (Neben den 3 anderen …aus KaiZen.) Kennen Sie noch nicht? Sinn- oder ergebnislose Meetings …

Es ist sinnlos, Hypothesen aufzustellen, wenn Sie keine validen Daten haben. (Frei: soll Romanfigur Sherlock Holmes gesagt haben.)


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